Urtinktur – Rezept

Das Grundrezept für eine Urtinktur (wirksamste Form) egal aus welcher Pflanze:

1. Ein dicht verschließbares Weckglas wird mit frischen Blättern befüllt.

2. Mit 40 – 70%igem Alkohol bedecken wie beispielsweise Vodka, Brandy, Korn. Richtwert ca. 1:3 (100 g Kräuter : 300 ml Schnaps)

3. Dicht verschließen und 6 Wochen in die SONNE stellen (Licht und Wärme der Sonne helfen beim Lösen der Wirkstoffe)

4. Täglich einmal schwenken, bis alle Pflenzenteile bedeckt bleiben. Dann muss nicht mehr geschwenkt werden.

5. Fertige Urtinktur (jetzt dunkel gefärbt) durch ein Gazetuch oder Kunststoffsieb in ein anderes Glas gießen und über Nacht weiter abtropfen lassen. Flüssigkeit darf niemals mit Metall in Kontakt kommen.

6. Zum Schluss durch einen Kaffeefilter gießen.

7. In Pipetten- oder Tropffläschchen füllen und beschriften

8. Bei oraler Einnahme innerhalb 1 Jahr verbrauchen. Für andere Zwecke (z. B. äußerlich) binnen zwei Jahren.

Warum Alkohol? Alkohol macht die Zellwände der Pflanzen durchlässig, sodass sich die Inhaltsstoffe wie ätherische öle, Wirkstoffe, etc. herauslösen. Alkohol führt zur besseren Aufnahme über die Mundschleimhaut, weil auch diese durchlässiger wird. Also möglichst lange im Mund lassen und nicht gleich schlucken. Alkohol konserviert die Tinktur.

Zwiebelsaft und Honig sind gut für geplagte Bronchien

Gegen Husten hilft das alte Hausmittel „Zwiebelsaft mit Kandiszucker“.
Eine Zwiebel in Würfel schneiden und mit Kandiszucker bei schwacher Hitze aufkochen. Dann durchsieben und teelöffelweise
einnehmen. Zwiebel enthalten ätherisches Öl, schwefelhaltige Verbindungen und Flavonoide, die zusammen keimabtötend und
entzündungshemmend wirken. Das tut den Bronchien gut und lindert den Hustenreiz. Statt Kandiszucker kann man auch Honig
nehmen. Ganz nach persönlichem Belieben.

Manuka Honig aus Neuseeland