Arionabeeren können Darmkrebs hemmen

Die Aroniabeere ist eine richtige Gesundheitsbeere.

Sie ist ein starkes Antioxidans und unterstützt den Körper im Kampf gegen freie Radikale und chronische Entzündungen. Sie wirkt darüberhinaus krebshemmend, antidiabetisch und antibakteriell. Sie kann sogar die Nebenwirkungen mancher Chemotherapien mindern und vor Strahlung schützen.

Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, sehen von Außen betrachtet den Heidelbeeren ähnlich. Geschmacklich unterscheiden sich die beiden Beeren jedoch deutlich. Die Aroniabeere schmeckt nämlich im Gegensatz zur Heidelbeere herb-säuerlich.

Ursprünglich stammt die Aroniapflanze aus dem östlichen Nordamerika. Bereits die Ureinwohner Nordamerikas hatten die gesundheitlichen Vorteile zu nutzen gewusst. Aber erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Aronia in der Sowjetunion und anderen europäischen Ländern angebaut.

In Russland wird die Aroniabeere im medizinischen Bereich seit vielen Jahren bereits erfolgreich eingesetzt. Mittlerweile wird auch bei uns rund um die Beere viel geforscht. Die Forschungsergebnisse sind vielversprechend. Sowohl die Aroniabeeren als auch der aus ihnen gewonnene Saft, der Aroniasaft, enthalten eine Vielzahl an hochwirksamen Inhaltsstoffen.

Darin enthalten sind die Vitamine A, C, E, K und der B-Komplex (nicht jedoch: Vitamin B12). An Mineralien und Spurenelementen beeindruckt die Aroniafrucht mit ansehnlichen Mengen an Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Eisen.

Den am stärksten vertretenen Wirkstoffanteil macht die Gruppe der Polyphenole aus, deren Hauptvertreter die Flavonoide und Anthocyane sind.

Polyphenole sind starke Antioxidantien. Polyphenole weisen eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen auf.

Aronia gut für Blutgefäße und Sehvermögen

Aroniabeeren sind auch reich an Flavonoiden. Flavonoide wehren Fressfeinde ab, schützen die Pflanze selbst vor Krankheiten, vor UV-Strahlung und Pilzbefall. Die Flavonide sind vorwiegend in der Schale bzw. in der Außenhaut enthalten. Im menschlichen Körper schützen haben die Flavonoide eine ähnliche Wirkung: sie schützen vor den Auswirkungen von oxidativem Stress und halten die Gefäße gesund, weil sie die Gefäßwände entspannen und den Blutfluss verbessern. Das ist vor allem interessant für die Erreichung eines gesunden Blutdruckes und die Aufrechterhaltung eines gesunden Herz-Kreislauf-Systemes. Bestimmte Flavonoide zeigen darüber hinaus auch antivirale, antimikrobielle, antiallergische sowie antikanzerogene Wirkungen.

Besonders hervorzuheben ist, dass kaum ein Lebensmittel mehr Anthocyane enthält als die Aroniabeere. Anthocyane wirken sich positiv auf die Fließfähigkeit des Blutes aus und können das Sehvermögen positiv beeinflussen. Dazu besitzen sie auch noch eine entzündungshemmende und antikarzinogene Wirkung.

Der menschliche Körper ist zwar in der Lage, in bestimmtem Umfang selbst Antioxidantien herzustellen. Er schafft es allerdings nicht mehr, die im heutigen „modernen Leben“ vielfältig auf ihn einwirkenden freien Radikale durch Eigenproduktion abzuwehren. Fehlende Antioxidantien können in Form von Lebensmitteln zugeführt werden, die besonders reich an Antioxidantien sind. Diese finden sich in Früchten, Gemüsen, Salaten, Kräutern, Wildpflanzen, Sprossen, Ölsaaten und Nüssen, sowie in naturbelassenen Ölen und Fetten.

Insbesondere durch den regelmäßigen Verzehr von Aroniabeeren kann man daher viel zur eigenen Gesundheit beitragen. Es wurden mittlerweile bereits etliche Studien durchgeführt, die sich mit der Wirkung der Aroniabeere beschäftigt haben. Unter der Vielzahl der Studien findet sich auch eine Studie, die die Auswirkungen der Aroniabeere auf Dickdarmkrebszellen untersucht hat.

Aronia hemmt Darmkrebs

In der Studie aus dem Jahr 2004 wurde die Wirkung von drei verschiedenen Fruchtextrakten aus Blaubeeren, blauen Trauben und Aroniabeeren auf Dickdarmkrebszellen untersucht. Untersucht wurde die Reaktion sowohl der betroffenen Krebszellen als auch die der gesunden Darmzellen über einen Zeitraum von 72 Stunden. Die Studie zeigte auf, dass alle drei Extrakte das Wachstum der Krebszellen hemmten.

Der Aronia-Extrakt zeigte allerdings die stärkste Wirkung. Mit dem Aronia-Extrakt konnte das Zellwachstum bereits nach 48 Stunden um 50 Prozent reduziert werden.

Auch in Bezug auf die Hemmung der Zellteilung der Krebszellen zeigte Aronia die größte Wirkung. Das Wachstum der gesunden Darmzellen wurde innerhalb der gesamten 72 Stunden fast nicht beeinflusst. (1)

In vitro Studie zeigt auf, dass Aronia die Tumorbildung hemmt

Eine In vitro Studie zeigte, dass bei einer üblichen Einnahmemenge von Aronia-Extrakt ein bestimmtes Eiweiss (CEACAM1) aktiviert wird, das die Tumorbildung hemmt. (2)

Aroniabeeren können Schwermetalle aus dem Körper ausleiten

In osteuropäischen Studien konnten die Aroniabeeren Schwermetalle aus dem Körper ausleiten. (3)

Aroniabeeren können sowohl frisch, als auch getrocknet zB dem Müsli oder einem Obstsalat hinzugefügt werden.

Die Aroniabeere eignet sich auch, um öfters im Jahr eine Trinkkur zu machen.

Ein Glas Aroniasaft ca. eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten genossen, ist sehr zu empfehlen.

Quellennachweis:

(1) Malik, M et al., Anthocyanin-rich extract from Aronia meloncarpa E induces a cell cycle block in colon cancer but not normal colonic cells. Nutr. Cancer 2003, 46, 186-196.

(2) Bermdez-Soto MJ et al., Up-regulation of tumor suppressor carcinoembryonic antigen-related cell adhesion molecule 1 in human colon cancer Caco-2 cells following repetitive exposure to dietary levels of a polyphenol-rich chokeberry juice. J Nutr Biochem. 2007 Apr;18(4):259-71.

(3) Buchverlag für die Frau „Aronia – Königin der Blaublüter“, 3. Auflage, 2012, S.28

Lust auf’s Indoor-Gärtnern?

Im Winter trotzdem gärtnern? Zumindest im kleinen Rahmen? Ja, das geht 🙂

Ich bin kürzlich auf ein interessantes und auch preislich sehr günstiges Anzucht-Set für die Wohnung gestoßen.

Es handelt sich um ein Mini-Garten Starter-Set, das aus aus einer Holzkiste (ca. 40 x 20 x 10 cm) besteht. Mit dabei bei dem Set ist Anzuchterde (aus Kokos), die nach dem Gießen aufquillt. Ebenfalls dabei sind Samen (7 verschiedene Sorten) und kleine Schildchen für die Kennzeichnung der Pflanzen. Selbstverständlich gibt es auch eine Anleitung für die richtige Anzucht und Aussaat.

Das Anzuchtset ist auch ein nettes Geschenk für alle Naturliebhaber – Kinder oder Erwachsene!

Folgende Pflanzen befinden sich im Set:

Basilikum, Gartenkresse, Tomate, Radieschen, Mini-Möhren, Erdbeeren und Zitronenmelisse.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Indoor-Gärtnern!

Anzuchtset

Hier kann man das Set bestellen: Anzuchtset

umweltfreundlicher Shampoo-Ersatz (und besser!)

Auf der Suche nach einem umweltfreundlichen Shampoo, mit dem ich wirklich zufrieden bin und das mich kein Vermögen kostet (da ich meine Haare häufig wasche; ich mag das einfach), zeichnet sich nun eine ganz einfache „Lösung“ ab:

Ich wasche meine Haare nun mit Roggenmehl (selbst gemahlen)! 🙂

Zutaten für den Shampoo-Ersatz:

5 EL Roggenmehl (Vollkornmehl oder selbst gemahlen)

ca. 1/3 l lauwarmes Wasser

Was man sonst noch benötigt:

Eine kleine Schüssel und einen Rührbesen.

Am besten rührt man das Vollkornmehl mit dem Wasser ein paar Stunden vor Gebrauch schön glatt und stellt es dann in den Kühlschrank. Kurze Zeit vor Gebrauch kann man es dann wieder aus dem Kühlschrank nehmen.

Bitte beachten: Das „Ersatz-Shampoo“ ist nur ca. 24 Stunden haltbar (es befinden sich ja keinerlei Zusätze darin).

Wer die „Haltbarkeitszeit“ für den Gebrauch als Shampoo übersieht, kann das Ganze zu einem Sauerteig weiterverarbeiten 😉

Im selbst gemachten Roggenmehl-Shampoo sind sehr viele pflegende Inhaltsstoffe vorhanden. Man braucht auch keinen Conditioner mehr. Die Haare sind wirklich angenehm nach dem Waschen!

 

Zitronensäure = harmlos? Leider nein.

Zitronensäure hält man im allgemeinen für harmlos. Die normale Säure einer natürlichen Zitrone ist auch nicht bedenklich.

Allerdings findet die Zitronensäure (konzentriert) in sehr vielen Lebensmitteln und Getränken Verwendung und in dieser Form ist die Zitronensäure leider extrem gesundheitsgefährdend.

Mögliche negative Auswirkungen (schonend formuliert!):

  • Aufnahme von Aluminium in den Körper
  • fördert die Oxidation
  • greift Membrane von Zellen an
  • überwindet die Blut-Hirn-Schranke (und schleust damit leider
  • auch Aluminium in das Gehirn ein)
  • schädigt den Zahnschmelz

Achtet daher besonders auf die Inhaltsstoffe, wenn ihr etwas im Laden kauft.

Urtinktur – Rezept

Das Grundrezept für eine Urtinktur (wirksamste Form) egal aus welcher Pflanze:

1. Ein dicht verschließbares Weckglas wird mit frischen Blättern befüllt.

2. Mit 40 – 70%igem Alkohol bedecken wie beispielsweise Vodka, Brandy, Korn. Richtwert ca. 1:3 (100 g Kräuter : 300 ml Schnaps)

3. Dicht verschließen und 6 Wochen in die SONNE stellen (Licht und Wärme der Sonne helfen beim Lösen der Wirkstoffe)

4. Täglich einmal schwenken, bis alle Pflenzenteile bedeckt bleiben. Dann muss nicht mehr geschwenkt werden.

5. Fertige Urtinktur (jetzt dunkel gefärbt) durch ein Gazetuch oder Kunststoffsieb in ein anderes Glas gießen und über Nacht weiter abtropfen lassen. Flüssigkeit darf niemals mit Metall in Kontakt kommen.

6. Zum Schluss durch einen Kaffeefilter gießen.

7. In Pipetten- oder Tropffläschchen füllen und beschriften

8. Bei oraler Einnahme innerhalb 1 Jahr verbrauchen. Für andere Zwecke (z. B. äußerlich) binnen zwei Jahren.

Warum Alkohol? Alkohol macht die Zellwände der Pflanzen durchlässig, sodass sich die Inhaltsstoffe wie ätherische öle, Wirkstoffe, etc. herauslösen. Alkohol führt zur besseren Aufnahme über die Mundschleimhaut, weil auch diese durchlässiger wird. Also möglichst lange im Mund lassen und nicht gleich schlucken. Alkohol konserviert die Tinktur.