umweltfreundlicher Shampoo-Ersatz (und besser!)

Auf der Suche nach einem umweltfreundlichen Shampoo, mit dem ich wirklich zufrieden bin und das mich kein Vermögen kostet (da ich meine Haare häufig wasche; ich mag das einfach), zeichnet sich nun eine ganz einfache „Lösung“ ab:

Ich wasche meine Haare nun mit Roggenmehl (selbst gemahlen)! 🙂

Zutaten für den Shampoo-Ersatz:

5 EL Roggenmehl (Vollkornmehl oder selbst gemahlen)

ca. 1/3 l lauwarmes Wasser

Was man sonst noch benötigt:

Eine kleine Schüssel und einen Rührbesen.

Am besten rührt man das Vollkornmehl mit dem Wasser ein paar Stunden vor Gebrauch schön glatt und stellt es dann in den Kühlschrank. Kurze Zeit vor Gebrauch kann man es dann wieder aus dem Kühlschrank nehmen.

Bitte beachten: Das „Ersatz-Shampoo“ ist nur ca. 24 Stunden haltbar (es befinden sich ja keinerlei Zusätze darin).

Wer die „Haltbarkeitszeit“ für den Gebrauch als Shampoo übersieht, kann das Ganze zu einem Sauerteig weiterverarbeiten 😉

Im selbst gemachten Roggenmehl-Shampoo sind sehr viele pflegende Inhaltsstoffe vorhanden. Man braucht auch keinen Conditioner mehr. Die Haare sind wirklich angenehm nach dem Waschen!

 

Zitronensäure = harmlos? Leider nein.

Zitronensäure hält man im allgemeinen für harmlos. Die normale Säure einer natürlichen Zitrone ist auch nicht bedenklich.

Allerdings findet die Zitronensäure (konzentriert) in sehr vielen Lebensmitteln und Getränken Verwendung und in dieser Form ist die Zitronensäure leider extrem gesundheitsgefährdend.

Mögliche negative Auswirkungen (schonend formuliert!):

  • Aufnahme von Aluminium in den Körper
  • fördert die Oxidation
  • greift Membrane von Zellen an
  • überwindet die Blut-Hirn-Schranke (und schleust damit leider
  • auch Aluminium in das Gehirn ein)
  • schädigt den Zahnschmelz

Achtet daher besonders auf die Inhaltsstoffe, wenn ihr etwas im Laden kauft.

Urtinktur – Rezept

Das Grundrezept für eine Urtinktur (wirksamste Form) egal aus welcher Pflanze:

1. Ein dicht verschließbares Weckglas wird mit frischen Blättern befüllt.

2. Mit 40 – 70%igem Alkohol bedecken wie beispielsweise Vodka, Brandy, Korn. Richtwert ca. 1:3 (100 g Kräuter : 300 ml Schnaps)

3. Dicht verschließen und 6 Wochen in die SONNE stellen (Licht und Wärme der Sonne helfen beim Lösen der Wirkstoffe)

4. Täglich einmal schwenken, bis alle Pflenzenteile bedeckt bleiben. Dann muss nicht mehr geschwenkt werden.

5. Fertige Urtinktur (jetzt dunkel gefärbt) durch ein Gazetuch oder Kunststoffsieb in ein anderes Glas gießen und über Nacht weiter abtropfen lassen. Flüssigkeit darf niemals mit Metall in Kontakt kommen.

6. Zum Schluss durch einen Kaffeefilter gießen.

7. In Pipetten- oder Tropffläschchen füllen und beschriften

8. Bei oraler Einnahme innerhalb 1 Jahr verbrauchen. Für andere Zwecke (z. B. äußerlich) binnen zwei Jahren.

Warum Alkohol? Alkohol macht die Zellwände der Pflanzen durchlässig, sodass sich die Inhaltsstoffe wie ätherische öle, Wirkstoffe, etc. herauslösen. Alkohol führt zur besseren Aufnahme über die Mundschleimhaut, weil auch diese durchlässiger wird. Also möglichst lange im Mund lassen und nicht gleich schlucken. Alkohol konserviert die Tinktur.