Zitronensäure = harmlos? Leider nein.

Zitronensäure hält man im allgemeinen für harmlos. Die normale Säure einer natürlichen Zitrone ist auch nicht bedenklich.

Allerdings findet die Zitronensäure (konzentriert) in sehr vielen Lebensmitteln und Getränken Verwendung und in dieser Form ist die Zitronensäure leider extrem gesundheitsgefährdend.

Mögliche negative Auswirkungen (schonend formuliert!):

  • Aufnahme von Aluminium in den Körper
  • fördert die Oxidation
  • greift Membrane von Zellen an
  • überwindet die Blut-Hirn-Schranke (und schleust damit leider
  • auch Aluminium in das Gehirn ein)
  • schädigt den Zahnschmelz

Achtet daher besonders auf die Inhaltsstoffe, wenn ihr etwas im Laden kauft.

Urtinktur – Rezept

Das Grundrezept für eine Urtinktur (wirksamste Form) egal aus welcher Pflanze:

1. Ein dicht verschließbares Weckglas wird mit frischen Blättern befüllt.

2. Mit 40 – 70%igem Alkohol bedecken wie beispielsweise Vodka, Brandy, Korn. Richtwert ca. 1:3 (100 g Kräuter : 300 ml Schnaps)

3. Dicht verschließen und 6 Wochen in die SONNE stellen (Licht und Wärme der Sonne helfen beim Lösen der Wirkstoffe)

4. Täglich einmal schwenken, bis alle Pflenzenteile bedeckt bleiben. Dann muss nicht mehr geschwenkt werden.

5. Fertige Urtinktur (jetzt dunkel gefärbt) durch ein Gazetuch oder Kunststoffsieb in ein anderes Glas gießen und über Nacht weiter abtropfen lassen. Flüssigkeit darf niemals mit Metall in Kontakt kommen.

6. Zum Schluss durch einen Kaffeefilter gießen.

7. In Pipetten- oder Tropffläschchen füllen und beschriften

8. Bei oraler Einnahme innerhalb 1 Jahr verbrauchen. Für andere Zwecke (z. B. äußerlich) binnen zwei Jahren.

Warum Alkohol? Alkohol macht die Zellwände der Pflanzen durchlässig, sodass sich die Inhaltsstoffe wie ätherische öle, Wirkstoffe, etc. herauslösen. Alkohol führt zur besseren Aufnahme über die Mundschleimhaut, weil auch diese durchlässiger wird. Also möglichst lange im Mund lassen und nicht gleich schlucken. Alkohol konserviert die Tinktur.