Buchempfehlung :) Hände in die Erde von Jürgen Herler

Dieses Buch ist ein Leitfaden für alle, die sich ökologisch und gesund ernähren wollen – durch den eigenen Anbau von Obst und Gemüse –, aber auch für Architekten und Gartenplaner, die neue Wege gehen wollen.
Der Biologe Jürgen Herler veranschaulicht die Bedeutung von urbanem Grün und die Möglichkeiten, dieses durch vertikalen Gartenbau auch in Ballungsgebieten umzusetzen – auf Balkonen, Terrassen, an Hauswänden. Praktische Tipps gibt er für den vertikalen Low-Energy-Gemüseanbau im Winter, dazu stellt er 30 frostresistente Sorten in Wort und Bild vor.
Intensiv setzt er sich auch mit den Problemen der industriellen Landwirtschaft auseinander, dem Boom der Biolandwirtschaft, gesunden Lebensmitteln, der Mikrobiomforschung und Biodiversität in Anbau und Ernährung.
Der Autor entwickelt selbst innovative Vertikalbeete. Seine Vision sind grüne, »essbare« Häuser und Städte. Mit diesem Buch regt er zum Nachdenken an und fordert zum Handeln auf.

Lust auf’s Indoor-Gärtnern?

Im Winter trotzdem gärtnern? Zumindest im kleinen Rahmen? Ja, das geht 🙂

Ich bin kürzlich auf ein interessantes und auch preislich sehr günstiges Anzucht-Set für die Wohnung gestoßen.

Es handelt sich um ein Mini-Garten Starter-Set, das aus aus einer Holzkiste (ca. 40 x 20 x 10 cm) besteht. Mit dabei bei dem Set ist Anzuchterde (aus Kokos), die nach dem Gießen aufquillt. Ebenfalls dabei sind Samen (7 verschiedene Sorten) und kleine Schildchen für die Kennzeichnung der Pflanzen. Selbstverständlich gibt es auch eine Anleitung für die richtige Anzucht und Aussaat.

Das Anzuchtset ist auch ein nettes Geschenk für alle Naturliebhaber – Kinder oder Erwachsene!

Folgende Pflanzen befinden sich im Set:

Basilikum, Gartenkresse, Tomate, Radieschen, Mini-Möhren, Erdbeeren und Zitronenmelisse.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Indoor-Gärtnern!

Anzuchtset

Hier kann man das Set bestellen: Anzuchtset

Zitronensäure = harmlos? Leider nein.

Zitronensäure hält man im allgemeinen für harmlos. Die normale Säure einer natürlichen Zitrone ist auch nicht bedenklich.

Allerdings findet die Zitronensäure (konzentriert) in sehr vielen Lebensmitteln und Getränken Verwendung und in dieser Form ist die Zitronensäure leider extrem gesundheitsgefährdend.

Mögliche negative Auswirkungen (schonend formuliert!):

  • Aufnahme von Aluminium in den Körper
  • fördert die Oxidation
  • greift Membrane von Zellen an
  • überwindet die Blut-Hirn-Schranke (und schleust damit leider
  • auch Aluminium in das Gehirn ein)
  • schädigt den Zahnschmelz

Achtet daher besonders auf die Inhaltsstoffe, wenn ihr etwas im Laden kauft.

Urtinktur – Rezept

Das Grundrezept für eine Urtinktur (wirksamste Form) egal aus welcher Pflanze:

1. Ein dicht verschließbares Weckglas wird mit frischen Blättern befüllt.

2. Mit 40 – 70%igem Alkohol bedecken wie beispielsweise Vodka, Brandy, Korn. Richtwert ca. 1:3 (100 g Kräuter : 300 ml Schnaps)

3. Dicht verschließen und 6 Wochen in die SONNE stellen (Licht und Wärme der Sonne helfen beim Lösen der Wirkstoffe)

4. Täglich einmal schwenken, bis alle Pflenzenteile bedeckt bleiben. Dann muss nicht mehr geschwenkt werden.

5. Fertige Urtinktur (jetzt dunkel gefärbt) durch ein Gazetuch oder Kunststoffsieb in ein anderes Glas gießen und über Nacht weiter abtropfen lassen. Flüssigkeit darf niemals mit Metall in Kontakt kommen.

6. Zum Schluss durch einen Kaffeefilter gießen.

7. In Pipetten- oder Tropffläschchen füllen und beschriften

8. Bei oraler Einnahme innerhalb 1 Jahr verbrauchen. Für andere Zwecke (z. B. äußerlich) binnen zwei Jahren.

Warum Alkohol? Alkohol macht die Zellwände der Pflanzen durchlässig, sodass sich die Inhaltsstoffe wie ätherische öle, Wirkstoffe, etc. herauslösen. Alkohol führt zur besseren Aufnahme über die Mundschleimhaut, weil auch diese durchlässiger wird. Also möglichst lange im Mund lassen und nicht gleich schlucken. Alkohol konserviert die Tinktur.